The Syrian Setting die 2010 in Syrien entstandenen Bilder gehören zu den aktuellen Zeitzeugen und sind ein Versuch, den Wandel in Syrien, der derzeit vor allem mit Hilfe von Handybildern aufgefangen wird, anders darzustellen.
Bilder lösen sich von dem indexikalisch eingeschriebenen Ort und dem ebenfalls eingeschriebenen Zeitpunkt der Aufnahme. Nur noch der Titel verhaftet, einem Anker gleich, in diesem ‚entscheidenden’ Ort und Moment. Er deutet hin auf die Veränderungen, die seit dem arabischen Frühling in der gesamten Region stattfinden. Mit einer syrischen Revolution hat kaum einer gerechnet und für viele Außenstehende ist es immer noch als wäre es nur ein unwirklicher Schauplatz.
Syrien wird in einer künstlerischen Auseinandersetzung präsentiert als Schauplatz trügerischer Ruhe. Die Menschen scheinen frei und es existieren nur subtile Verweise zu einer desolaten und repressiven Umgebung wie Warnschilder oder der Zwang, sein Auto mitten im Nichts zu parken um ungestört zu sein, bedrohliche und düstere Gebäuderuinen…
Präsentation: 7 Bilder jeweils 72 cm x 85 cm, Distanzrahmen.